Urhebervermerk/ Urhebernennung

Der Urheber hat einen Anspruch auf Anerkennung seiner Urheberschaft am Werk, § 13 UrhG. Der Urheber kann selbst bestimmen, ob das Werk mit einer Urheberbezeichnung zu versehen ist und in welcher Form. Die Urheberbenennung dient dem Schutz der persönlichen und geistigen Interessen des Urhebers. Darüber hinaus erleichtert die Urheberbenennung dem Urheber die Abwehr von Angriffen auf seine Urheberschaft, denn der Verletzer hätte davon aufgrund des Vermerkes Kenntnis erlangen können. Der Urheber kann aufgrund vertraglicher Vereinbarungen auf die Urhebernennung im Sinne einer negativen Ausübung des Bestimmungsrechtes verzichten. Sind bestimmte Formen der Urhebernennung in der jeweiligen Branche üblich, so können diese als (stillschweigende) vertragliche Abreden Bedeutung erlangen. Dem Fotografen steht grundsätzlich eine Schadensersatzanspruch zu soweit er trotz Branchenüblichkeit nicht als Urheber benannt wurde (→ Verletzerzuschlag).

(Rechtsanwältin Dora Stöber)


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Kanzlei und Notariat Ina Stöber
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Telefon: 030 / 47 47 26 26
(Sekretariat Dora Stöber, Frau Anja Ploigt)
Telefax: 030 / 47 47 26 27
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